Nachweise über Fortbildungen und Zusatzqualifikationen

Weniger ist oftmals mehr – das gilt auch für die Auflistung verschiederer Nachweise über Weiterbildungen und Zusatzqualifikationen bei der Bewerbung. Berufsehrfahrene können in der Regel eine breite Palette an gesammelten Zertifikaten für die Teilnahme an Weiterbildungen und Zusatzqualifikationen aufweisen. Für die Personalchefs des angestrebten Unternehmens sind aber nicht alle dieser Nachweise von Interesse. Daher sollte nur eine aussagekräftige Auswahl der Bewerbung beigelegt werden. Fortbildung Bewerbung

Je älter die Dokumente sind, desto weniger interessant sind sie für die Personalverantwortlichen. Dokumente, die Ihnen vor über zehn Jahren ausgestellt wurden, können aussortiert werden, solange sie keinen berufsqualifizierenden Abschluss nachweisen. Können Sie beispielsweise Zertifikate vorweisen, die bestätigen, dass Sie an diversen Umschulungen teilgenommen haben, sollten Sie diese Ihrer Bewerbung beifügen, selbst wenn Sie diese vor über zehn Jahren erworben haben.

Auf diese Nachweise können Sie getrost verzichten

Zertifikate, die Sie für die Teilnahme an EDV-Kursen vor über fünf Jahren erwarben, sind für die Personalverantwortlichen wertlos, da sich die EDV stetig weiterentwickelt und Ihre Kenntnisse in diesem Bereich in verhältnismäßig kurzen Abständen aufgefrischt werden müssen. Auch für das Belegen von Sprachkursen, die länger als fünf bis zehn Jahre zurückliegen, sind Nachweise überflüssig, da Sprachkenntnisse nur durch regelmäßige Anwendung erhalten bleiben können und sich moderne Sprachen ständig verändern.

Generell gilt: durch die Angabe von beruflichen Fort- und Weiterbildungen betonen Sie Ihre Lernbereitschaft und Ihr Engagement. Achten Sie jedoch darauf, nur eine begrenzte Anzahl berufsrelevanter und aktueller Nachweise beizufügen.

Quelle Bild: cube-verband.de